Regelschule Gößnitz 

 
   
 
     
 
 
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Info Schülerpraktika 2017/18 PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail

Informationen zu den Schülerbetriebspraktika im Schuljahr 2017/18 an der Regelschule Gößnitz

Sehr geehrte Eltern, liebe SchülerInnen,

auch in diesem Schuljahr bietet unsere Schule den SchülerInnen der 8. und 9. Klassen sowie der

10. Klassen die Möglichkeit, während der Schulzeit ein Betriebspraktikum zu absolvieren.

 

 

Praktikumstermine

Klasse 10a/b: 25.09- 29.09.2017

Klasse 9a/b: 22.01.- 1.02.2018

Klasse 8a/b: 12.03.-23.03.2018

Aufgabe des Praktikums

Die Schülerbetriebspraktika in Klasse 8-10 sindin unser Berufsorientierungskonzept eingebunden.

Im Rahmen unserer vielfältigen Maßnahmen zur Berufsorientierung (u.a.Thüringer Berufswahlpass, Projekt Praxisnahe Berufsorientierung, BIZ-Besuche) besitzen die Betriebspraktika einen zentralen Stellenwert. Ziel all dieser Maßnahmen ist es, unseren SchülerInnenmöglichst umfassende Kenntnisse und Einblicke in die unterschiedlichen Berufsfelder zu ermöglichen und damit einen Beitrag zu einer zukunfts-orientierten Berufswahl zu leisten. Die Betriebspraktika bieten unseren SchülerInnen die Möglichkeit, die Berufs- und Arbeitswelt kennen zu lernen, mit ihrer sozialen Wirklichkeit vertraut zu werden und sich kritisch mit ihr auseinanderzusetzen.

Da das Praktikum während der Schulzeit stattfindet, ist die Teilnahme daran verpflichtend.

Durch das Betriebspraktikum werden weder ein Ausbildungs- noch ein Beschäftigungsverhältnis begründet. Die Zahlung eines Entgelts an die Schüler ist nicht zulässig.

 

Versicherungsschutz und Fahrtkosten

Die SchülerInnen sind während der Praktikumszeit durch die Schule versichert. Es besteht eine Unfall- und Haftpflichtversicherung.

Unfallversicherung: Da es sich um eine Schulveranstaltung handelt, unterliegen Schülerpraktika der gesetzlichen Unfallversicherung. Der Schülerpraktikant ist auf dem Hin- und Rückweg sowie während der Tätigkeit als Praktikant unfallversichert. Für Unfälle während des Praktikums gilt das gleiche Meldeverfahren wie bei Schulunfällen.Der Betrieb zeigt den Unfall auch seinem Versicherungsträger an.

Haftpflichtversicherung: Beim Schülerbetriebspraktikum sind die SchülerInnen über den Schulträger haftpflichtversichert. Die SchülerInnen dürfen keine Tätigkeiten ausführen, die gesetzlich oder nach Vorschriften der Berufsgenossenschaft für Jugendliche verboten sind. Im Übrigen gelten die Bestimmungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes und der ergänzenden Vorschriften.

Die Fahrtkosten zwischen Wohnort und Unternehmen mit öffentlichen Verkehrsmitteln (preisgünstigster Fahrausweis) übernimmt der Schulträger. Es werden nur die Fahrtkosten des öffentlichen Nahverkehrs im Landkreis Altenburger Land erstattet. Dazu ist es notwendig, spätestens zwei Wochen vor Beginn des Praktikums bei der Sekretärin der Schule vorzusprechen.

SchülerInnen mit einem gültigen Schülerfahrausweis können diesen auch während der Praktikumszeit im gesamten Landkreis nutzen.

 

Gesundheitszeugnis

Eine amtsärztliche Untersuchung der Schüler ist in der Regel nicht notwendig. SchülerInnen, die ein Betriebspraktikum in ernährungswirtschaftlichen Betrieben (z. B. Lebensmittelgeschäften, Gaststätten) oder pflegerischen Einrichtungen (z. B. Kindergärten, Krankenhäusern) ableisten, haben vor Beginn des Betriebspraktikums eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes oder eines vom Gesundheitsamt beauftragten Arztes nach Maßgabe des Infektionsschutzgesetzes vorzulegen; die eventuell anfallenden Kosten trägt der Schulträger.

Anmeldungen zu den Untersuchungen des Gesundheitsamtes erfolgen über die Schule. Die Anmeldung muss spätestens vier Wochen vor Beginn des Betriebspraktikums bei der Sekretärin der Schule erfolgen.

 

Vorbereitung und Nachbereitung sowie Durchführung des Praktikums

Der Berufsorientierungskoordinator der Schule führt in den Praktikumsklassen zeitnah eine Vor- und Nachbereitung des Praktikums durch. Hier erhalten die SchülerInnen u.a. Praktikumsunterlagen zur Abgabe im Unternehmen, Praktikumsaufgaben für die Bearbeitung innerhalb des Praktikums. Während des Praktikums werden die SchülerInnen von einem Lehrer (Klassenlehrer, WRT-Lehrer, Berufsorientierungskoordinator) im Unternehmen besucht. Der Betreuungslehrer ist für alle Fragen, Wünsche und Probleme seitens der SchülerInnen und des Unternehmens zuständig. Die fachliche Anleitung, Belehrung und Betreuung erfolgt durch einen Mitarbeiter des Unternehmens.

Die wöchentliche Arbeitszeit  einschließlich Pausen der SchülerInnen beträgt bis zu 35 Stundenund liegt Montag bis Freitag in der Zeit zwischen 7.00-18.00 Uhr. Die Arbeitszeit darf an keinem Tag sieben Stunden überschreiten.

Zum Abschluss des Praktikums erhalten die SchülerInnenden Praktikumsnachweis mit der Praktikumsbeurteilung.

 

Wahl des Praktikumsplatzes

Für das Schülerbetriebspraktikum wählen die SchülerInnenin eigener Initiative nach ihrenNeigungen und Interessen gegebenenfalls mit Unterstützung der Schule einen Praktikumsbetrieb im regionalen Umfeld. Die maximale Entfernung zur Praktikumsstelle beträgt 30 km ab Gößnitz. Es ist sinnvoll, die Suche nach einem geeigneten Praktikumsbetrieb frühzeitig zu beginnen. Praktikumsbetriebe findet man z.B. im Internet, im Branchenbuch (Gelbe Seiten), im Telefonbuch, über Informationen von Mitschülern, über das BIZ (Berufsinformationszentrum) oder über unseren internen Fachkräfteatlas.

Das Betriebspraktikum hat eine ganz besondere Bedeutung, da es  den SchülerInnen vielfältige und neuartige Lernmöglichkeiten bietet. Sie lernen sich in einem neuen, unbekannten sozialen Umfeld zu orientieren. Dazu gehört sich allein zurechtzufinden, neue Kontakte zu knüpfen, selbstständig zu arbeiten, auftretende Probleme zu klären und vieles mehr. Diese Zielstellung an ein Betriebspraktikum ist im elterlichen oder verwandtschaftlichen Betrieb schwer zu realisieren. Aus diesem Grund akzeptieren wir solche Praktikumsplätze in der Regel nicht. Auch sollte der gewählte Praktikumsbetrieb keine Notlösung nach dem Motto „Besser als nix“ sein. Die Praktikumsbetriebe sollten auch Ausbildungsbetriebe sein.

Die Praktikumsvereinbarung erhalten die SchülerInnen vom Berufsorientierungskoordinator der Schule. Diese werden dem Praktikumsbetrieb vorgelegt und vollständig ausgefüllt spätestens zwei Wochen vor Beginn des Praktikums beim Berufsorientierungskoordinator wieder abgegeben. Die von den SchülerInnen ausgewählten Praktikumsbetriebe bedürfen der Bestätigung durch den Schulleiter. Erst nach Bestätigung der Schule ist die Praktikumsvereinbarung zwischen denSchülerInnenund dem Praktikumsbetrieb verbindlich.

 

Wir wünschen, dass das Betriebspraktikum Ihrer Tochter / Ihrem Sohn wertvolle Erkenntnisse und Erfahrungen zur Berufsfindung bringt.

Bitte unterstützen Sie Ihr Kind bei der Wahl des Praktikumsplatzes. Sollten Sie Fragen oder Wünsche  zum Betriebspraktikum haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

A. Müller                                                                          C. Bothe

(Schulleiterin)                                                    (Berufsorientierungskoordinator)

 
 
 
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